Experiment: Ein Buch in 1 Monat schreiben? #MehrTunWenigerReden

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Hinweis: Ich lade dich hiermit herzlich ein, mich bei meinem nachfolgenden Vorhaben zu begleiten. Ich werde alle Schritte dokumentieren, so dass du vielleicht aus meinen Vorgehensweisen und Fehlern etwas lernen kannst. Doch worum geht es mir eigentlich?

Als ich heute morgen aufwachte und auf meine Apple Watch schaut dachte ich mir nur: Verdammt, das erste Quartal 2018 ist schon wieder durch und gefühlt war gestern noch Weihnachten. Was war nochmal mit all den guten Vorsätzen gewesen, die ich mir so schön in meinen Planer aufgeschrieben hatte? Nichts, richtig und ich bin sicher, dir geht es vielleicht genauso, was mich beruhigt.

Eine Sache, die ich schon länger vorhabe

Doch ich hab da keine Lust mehr drauf. Seit genau 2015 schiebe ich eine Idee vor mir her, die ich jedes verdammte Jahr wieder umsetzen möchte, mir dann aber am Ende doch immer etwas Wichtigeres dazwischen kommt. Schluss damit, ich möchte endlich ein Buch schreiben, dass sich nicht auf einen Trend (Google+, Snapchat, Bitcoin) widmet, sondern einer Thematik, die uns alle etwas angeht.

Selbstverwirklichung.

Auf meinen bisherigen Reisen habe ich eine Vielzahl an Menschen getroffen, die jeder für sich unglaubliche Talente haben, diese aber einfach für ihr Leben nicht nutzen. Entweder aus Angst vor dem persönlichen Umfeld („Mein Vater würde das niemals wollen!“ oder „Meine Mutter sagt, ich soll was Solides machen“), dem Alter („Nee Philipp, dafür bin ich zu alt!“) oder vor allem der großen Unklarheit über die eigenen Fähigkeiten („Ich weiß gar nicht, was ich kann.“). Das sind lediglich ein paar valider Faktoren, die die eigenen Entscheidungen beeinflussen können. Manche Menschen sehen eben einfach total fokussiert das Ziel und andere – die Mehrheit – eher das, was sie vom Erreichen des Ziels abhält („Ich kann morgen früh nicht eine Runde joggen gehen, weil meine Laufhose noch in der Waschmaschine ist“).

Wie sieht der deutsche Traum aus?

Ich werde dieses Jahr 28 und habe die letzten zehn Jahre damit verbracht, zu arbeiten. Bei Weltkonzernen wie Google oder neumodischen Konstrukten wie YouTube-Netzwerken oder der führenden eSports Liga in Weltmetropolen wie New York, Los Angeles, Tokio und Köln. Ich hatte auch mein eigenes Startup, aus dem ich Anfang des Jahres ausgetreten bin. Eine Frage, die mich dabei immer begleitet hat, war: Wie werde ich eigentlich glücklich mit den Dingen, die ich den ganzen Tag in unserer heutigen Welt so mache?

Wenn das bei dir schon der Fall ist, Jackpot und herzlichen Glückwunsch! Aber bei vielen habe ich das Gefühl, dass sie gerne ihr Ding machen würden, ganz egal ob komplett als Selbstständiger oder als Projekt neben der Arbeit, sie aber einfach nicht den Punkt finden, zu starten.

Genau da möchte ich ansetzen und kann dabei auf die Methodik meiner Arbeit der letzten Jahre zurückgreifen, denn im Grunde ist das eigene Vorhaben nichts anderes als ein kleines Startup in dir drinnen, dass geplant und vermarktet werden muss. Dafür musst du dir erstmal klar machen, WAS du überhaupt kannst und anbieten möchtest und WIE du es dann unter die Leute bringst, egal ob via Facebook, Twitter, Instagram oder eine andere Plattform.

Je klarer dein persönliches Bild ist, desto eher kannst du das nötige Selbstvertrauen gewinnen um genau deine stärksten Fähigkeiten dafür einzusetzen, dein Leben nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Sei es auf der Arbeit, in der Beziehung oder in anderen Lebensbereichen.

Geplante Inhalte

Das alles möchte ich mit einem Buch abdecken, dass jeder, egal welchen Alters oder Geschlechts dazu nutzen kann, sein Ding umzusetzen. Nochmal – es ist nicht erforderlich dass du deinen Job hinschmeißt, von solchen kopflosen Entscheidungen rate ich ab, denn: Du kannst deinen Traum auch nebenbei umsetzen und Stück für Stück vorantreiben.

Folgende Fragen möchte ich mit meinem Buch beantworten:

  • Was kann ich eigentlich und worauf sollte ich setzen?
  • Welche Zielgruppe spreche ich an?
  • Was kann ich anbieten?
  • Wo biete ich es an?
  • Wie positioniere ich mich online?
  • Welchen Content sollte ich erstellen?
  • Wie finden mich überhaupt Leute?
  • Wie messe ich, ob die Sache “erfolgreich” ist?

Neben meiner eigenen Methodik möchte ich auch die Gedanken der Leute einholen, die den Weg schon gegangen sind. Da gibt es tolle Beispiele aus Amerika, aber Deutschland ist da anders. Frei nach dem Motto: Wie sieht eigentlich der deutsche Traum aus?  Deshalb werde ich einige Bekannte und bisher noch Unbekannte Menschen um kleine Interview bitten, in denen sie (hoffentlich) Einblick darüber geben, wie sie es geschafft haben, aber auch welche Herausforderungen bzw. Niederlagen sie bewältigen mussten.

Dieses Buch ist mein Projekt und ich möchte es bis zum Ende des Monats fertig haben. Das ist super sportlich, aber wenn ich eins kann, dann schreiben. Doch damit ist es noch nicht getan, neben dem Schreiben muss ein Layout, Grafiken, eine Website und noch mehr her. Damit kenn ich mich aus, doch wie eingangs angekündigt, werde ich den Weg komplett dokumentieren und dir zeigen, wie ich vorgehe. Ich nehme mir hier den großartigen Pat Flynn als Vorbild, der genau solche Projekte immer transparent begleitet hat. Vielleicht nimmst du daraus ja etwas mit und fühlst dich sogar selbst motiviert, dein persönliches Ding anzugehen.

Soweit bis hierhin – es wird jetzt täglich Updates geben und ich fordere dich auf mich auf Twitter, Instagram oder wo auch immer zu ermahnen, sollte ich mich einen Tag nicht melden. Sozialer Druck hat mir schon immer gut getan, deshalb lager ich das Thema komplett öffentlich aus. Ich tue das für mich, aber auch um dir zu zeigen, dass jeder mit solchen Startschwierigkeiten zu kämpfen hat, man in unserer perfekten Internetwelt aber nur selten etwas davon mitbekommt.

Ich bin on fire, zumal ich diesen ersten Blogpost schon am 1. April raushauen wollte. Aber ja, erneut kam irgendein dämlicher Grund dazwischen. Genug jetzt! Ich freu mich, wenn du mich begleitest. Die täglichen Updates werde ich hier auf meinem Blog, aber auch auf Twitter und Facebook teilen, Reminder gibt es auch auf Instagram und wo du mich sonst noch findest.

In diesem Sinne: Schauen wir mal, wo wir Ende April so stehen!

Über den Autor
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  • Herr A

    Ich bin gespannt!
    Ein Monat klingt schon sportlich 😀