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Google+: Von der Geisterstadt zum gelobten Land in nur einem Jahr

Google+ ist keine Geisterstadt

„2012: Google+ – Die virtuelle Geisterstadt!“

Es ist schon irgendwie witzig. Am 28.02.2012 (für die, die noch Urlaub haben: Das war letztes Jahr) schrieb der Journalist Amir Efrati den berühmten Wall Street Journal Artikel „Google’s Social Network Is a Virtual Ghost Town“, in dem Google+ erstmals als virtuelle Geisterstadt bezeichnet wurde. Damals prophezeihte man dem Netzwerk eine düstere Zukunft und das Ende würde auf jeden Fall vor dem Weltuntergang eintreten.

„2013: Es führt kein Weg an Google+ vorbei!“

Pustekuchen, Google+ gibt es immer noch. Das haben sich wohl auch die Kritiker gedacht. Fast ein Jahr später schreibt der bereits erwähnte Autor den Artikel „There’s No Avoiding Google+“ was frei übersetzt heißt: Es führt kein Weg an Google+ vorbei. Komisch, wie schnell sich Ansichten doch ändern können.

Der Artikel liefert an sich keine neuen Argumente, die für oder gegen das Netzwerk sprechen. Doch es scheint den Kritikern zu dämmern, das Google nach und nach seine Macht im Netz dafür nutzt, immer mehr User auf Google+ zu ziehen, sei es durch Google Mail oder Youtube. Je mehr Nutzer das Netzwerk hat, desto mehr Daten werden generiert. Letztendlich können diese dafür genutzt werden, Suchanzeigen noch besser zu zuschneiden, was vor allem für Unternehmen interessant ist, die ja bekanntlich in der Google Suche gefunden werden möchten. Google+ profitiert davon in meinen Augen sehr stark. Ebenso von der Datenschutz-Debatte bei Facebook, die viele User dazu bringt, dem zuckerbergschen Netzwerk den Rücken zu kehren und den Blick gen Google zu richten.

Doch darauf möchte ich gar nicht weiter eingehen. Mir geht es in diesem Artikel darum zu zeigen, wie schnell sich die Meinung der „Experten“ ändern können. Ich freue mich, dass dieser Wandel endlich voranschreitet und bin zuversichtlich, dass auch die Medien hierzulande bald einsehen werden, das Google+ mehr ist, als ein weiterer Google Versuch a la Buzz oder Wave. Zeigt diesen Artikel Kritikern in eurem Umfeld, denn ein besseres Beispiel gibt es nicht.

Von der Geisterstadt zum gelobten Land in nur einem Jahr: So schnell kann’s gehen.

Philipp Steuer
Philipp Steuer
Hey, mein Name ist Philipp Steuer. Ich liebe gute Geschichten, Social Media und neue Technologien. Erfahre hier mehr über mich oder besuch mich auf Twitter I Snapchat I Youtube oder Facebook+.
  • Hallo Philipp,
    zunächst Mal an dieser Stelle ein Dank für Deine Posts auf G+;
    habe dadurch einiges gelernt..
    Ich finde Google+ sehr Innovative: Es regt zu Diskursen an,
    die man sonst nicht mit jedem „Nachbarn von gegenüber“
    führen könnte.
    Weiterhin: „Was kümmert mich das Geschwätz von gestern?“ (Zitat)
    Solche Konzerne wie Google+ oder Microsoft haben die „Macht“ Dinge
    zu verändern. Aber auch sie „kochen am Ende nur mit Wasser“.
    So long,
    R. Lemle

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