Nach 364 Tagen Langeweile – Warum nicht öfter so mutig wie am 1. April, liebe Unternehmen?

Philipp SteuerBlog I, Social Media1 Comment

Ein bisschen graut es mir persönlich ja immer vor dem 1. April. Von heute auf gleich sind meine Timelines und Feeds voller „lustiger“ Witze, News und Videos. Jeder versucht irgendwie lustig zu sein oder regt sich über diejenigen auf, die es versuchen. Was ich mehr als spannend finde: Sämtliche Marken und Unternehmen trauen sich endlich mal was, ziehen den Stock aus dem Arsch und hauen mal raus. Warum nicht immer so?

Das ganze Jahr über sind die meisten Werbekampagnen eher ziemlich langweilig, da stelle ich mich lieber im Unterhemd ans Fenster, lehne mich ein Stück vor und schreie die Menschen auf der Straße an, wenn sie ihren Müll fallen lassen. Spaß bei Seite: Wirklich mutige Werbung gibt es vor allem in Deutschland eher selten.

Da kommt der 1. April genau richtig. Da kann man der ähnlich gelangweilte Marketing Manager mal einen raus hauen, ohne vom Agentur Chef oder aber dem Marken-Verantwortlichen für ne bescheuerte Idee auf den Sack zu bekommen. Am 1. April geht viel, da darf man verrückt sein, wie beim Kölner Karneval.

Aber meist sind es doch genau diese kreativen Verrückten, die eine Kampagne auch außerhalb des Aprils großartig und special machen könnten. Und in diesen Zeiten wäre es deutlich einfacher, aufzufallen. Dennoch werden so Ideen meist vom Unternehmen selbst oder eben in zweiter Instanz von der Werbeagentur ausgebremst.

Das ist schade. Ich wünsche mir mehr Mut für verrückte Ideen, die mehr sind, als reine Blödelei.

Auch am 2. April.

Oder dem Rest vom Jahr!

P.S. Die Aktion von Snapchat finde ich richtig gut:

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Philipp Steuer

Philipp Steuer

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